CNATM nimmt Arbeit auf

CNATM nimmt Arbeit auf

Am 1. Mai hat der Zukunftscluster für Nukleinsäure Therapeutika (Cluster for Nucleic Acid Therapeutics Munich, CNATM) seine Arbeit aufgenommen.

CNATM ist ein Innovationsnetzwerk aus Wissenschaft und Wirtschaft, welches mit jährlich fünf Millionen Euro vom Bund, vom Freistaat und beteiligten Unternehmen gefördert wird. Der Forschungsverbund besteht aus Wissenschaftlern*innen der federführenden Universitäten LMU und der TUM. Unter Beteiligung der Universitäten von Regensburg und Würzburg, dem Helmholtz-Zentrum München und 17 Unternehmen aus der Region um München. Insgesamt gelang es 22 Anträgen zur Förderung zu verhelfen und damit der Start des Nucleic-Acid-Isar-Valleys.

Durch die multilateralen Kooperationen des CNATM entsteht ein Netzwerk, aus dem heraus neuartige nukleinsäure-basierte Wirkstoffe und Vakzine der nächsten Generation entwickelt werden sollen. Neueste Entdeckungen lassen hoffen, dass sich mit der Möglichkeit, Nukleinsäuren hochspezifisch und theoretisch vorhersagbar designen zu können, in der Medizin ganz neue Therapieansätze eröffnen und damit viele Menschen geholfen werden kann. Es gibt keine Substanzklasse, die besser zur personalisierten Medizin passt als Nukleinsäuren. Der Zukunftscluster möchte den Nukleinsäure-Therapien zum Durchbruch verhelfen und so einen Beitrag liefern, der Sinn stiftet: Menschen heilen und Arbeitsplätze in und um München schaffen.

Kooperationen des CNATM

Eisbach Bio GmbH unter den 5 deutschen Biotech-Hoffnungen

© Tubulis

Eisbach Bio GmbH unter den 5 deutschen Biotech-Hoffnungen

Die LMU Ausgründung Eisbach Bio GmbH wurde vom Handelsblatt als eine der Top 5 vielversprechenden Biotechunternehmen in Deutschland erwähnt. Sie wurden von führenden Wagniskapitalgebern besonders häufig genannt, wenn es um vielversprechende Projekte in frühen Forschungsphasen geht.

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Eisbach Bio GmbH

Eisbach Bio erhält CRPIT Grant zur Förderung neuer Krebsmedikamente

Eisbach Bio GmbH

Eisbach Bio GmbH erhält CRPIT Grant zur Förderung neuer Krebsmedikamente

Die LMU Ausgründung Eisbach Bio GmbH hat einen Texas Therapeutics Company Award vom Cancer Prevention and Research Institute of Texas (CPRIT) erhalten. Dieser Zuschuss wird die klinische Entwicklung von EIS-12656 unterstützen, das auf anspruchsvolle Krebsarten mit homologen Rekombinationsdefekten (HRD) abzielt. Zuvor hatte die Eisbach Bio GmbH sich bereits im Juni 2024 4,5 Mio $ Fördermittel gesichert.

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Grant Information

 

Eisbach Bio GmbH

2024 Nobel Prize for microRNA

Nobelpreis 2024 für die Entdeckung der microRNA


Victor Ambros und Gary Ruvkun erhalten den Nobelpreis 2024 für ihre Entdeckung der ersten microRNA, lin-4, in C. elegans.
Dies ist der zweite Nobelpreis für Nukleinsäuren in Folge nach dem Nobelpreis 2023 für Katalin Karikó und Drew Weissmann für ihre Arbeiten zur mRNA-Technologie. Die Entwicklung von Nukleinsäure-basierten Therapeutika ist das Ziel des Clusters für Nukleinsäure-Therapeutika München (CNATM).
Im CNATM arbeiten führende akademische Gruppen und 14 Biotech-Unternehmen zusammen, um dieses Ziel zu erreichen. Mehrere CNATM-Partner konzentrieren sich auf microRNA-basierte Therapeutika (rnatics GmbH, Secarna Pharmaceuticals GmbH, Engelhardt-Gruppe am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der TUM, Yildirim-Gruppe am Helmholtz München).

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Reinhart-Koselleck-Grant for Prof. Irmela Jeremias

Reinhart-Koselleck-Grant für Prof. Irmela Jeremias​

Prof. Irmela Jeremias ist Kinderärztin an der Haunerschen Kinderklinik der LMU und Wissenschaftlerin am Helmholtz München. Für ihre Forschung zu neuen Angriffspunkten gegen Leukämie erhielt sie ein Reinhart Koselleck- Förderpreis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Mit diesem Stipendium werden besonders innovative und vielversprechende Projekte gefördert. Ihr Projekt zielt auf die „Identifizierung neuer zielgerichteter Krebstherapien mittels in vivo CRISPR/Cas9 Dropout-Screens in PDX-Modellen“.

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